»Wir brauchen unsere Freunde, damit sie unsere Träume teilen.«

Denise Caron, Präsidentin der Irmandade

Freundesbrief

Nov. 2020, Schwester Gabriele Kumm

Curitiba, im Nov. 2020

148 Millionen brasilianische Wähler werden am 15.11.20 die Politiker wählen, die auf sich aufmerksam machen konnten. Es sind Kommunalwahlen. Allein Sao Paulo hat 9 Millionen Wähler. Auch in Curitiba sehen wir den Wahlen gespannt entgegen.

Ich möchte auf zwei Familien aufmerksam machen. Beide Familien kenne ich seit Jahrzehnten. Miriam war mit ihren Brüdern in unserer Schule. Sie hatten Jahre mit ihren Eltern bei und mit Indianern gelebt. Sie sollten eine gute Schulbildung bekommen. Miriam erwartete ein Kind, David, das im 8. Monat der Schwangerschaft starb. Sie war untröstlich. Dann kam Jahre danach die große Überraschung. Sie und ihr Mann Victor mussten sich auf Drillinge einstellen! Mit Bangen kam es zur Geburt von drei Mädchen, Maria Clara musste länger im Krankenhaus bleiben, Maria Helena war die Kräftigste und Maria Vitoria die Lebendigste. Nun sind sie sechs Jahre alt, waren bis jetzt in unserer Kindertagesstätte und haben nun bis zur 5. Klasse der Grundschule Freiplätze in unserem Schuldorf.

Dann ist da ein Kind mit Namen Mariana. Sie war auch in der Kindertagesstätte, ein kluges, aufgewecktes Mädchen. Ihr Vater Jair liebt seine Tochter sehr. Er hatte sich immer eine Tochter gewünscht. Ich kannte seinen Vater von damals auf meiner Station ganz im Inneren von Parana. Jairs Stiefmutter misshandelte ihn schwer. Sein Vater schützte ihn nicht. Als Jair neun Jahre alt war, kam er verletzt in die Schule. Von dort rief man die Polizei, weil er so brutal misshandelt worden war. Über Jahre hatte ich ein Auge auf ihn, aber ich konnte bei dem Vater nichts ausrichten. Jedenfalls stand eines Morgens ein Polizist vor meiner Haustür. “Kennen Sie Jair Mariano de Oliveira?” “Ja, kenne ich”. “Er ist verschwunden, niemand weiß, wo er ist. Wenn Sie ihn finden, können Sie ihn behalten. Er darf nicht zu seiner Familie zurück.” Mit meinem VW-Käfer machte ich mich auf den Weg und suchte Jair. Endlich fand ich ihn tief im Wald bei einer der ärmsten Familien mit zehn Kindern. “Jair, willst du mit mir kommen? Du kannst in meinem Haus wohnen. Er wollte und ich bekam die Erziehungsberechtigung. Mein Wohnzimmer wurde zum Jungenzimmer. Für Anfang 1983 war mein Flug nach Deutschland vorgesehen. Für Jair fand ich ein gutes Jungenheim. Er heiratete ein Mädchen, weil sie schwanger war. Die Ehe hat nicht gehalten. Über viele Jahre hat er seinen Sohn versorgt. Die Verbindung blieb. Er arbeitete in unserem Hotel, als er seine jetzige Frau kennenlernte und bald Mariana geboren wurde. Erst jetzt, mit fast 40 Jahren, erlebt er Familie.

Zwei glückliche Familien mit vier fröhlichen Mädchen. Das ist unser Ziel trotz der großen Verluste während der Pandemie in diesem Jahr, möglichst vielen Kindern die Chancen für eine gute Schulbildung zu erhalten. Danke für Ihre Unterstützung.

Warum sollte man in Brasilien investieren? Es gibt Probleme, ohne Frage. Aber in eine junge Generation zu investieren lohnt. Brasilien hat trotz allem eine gewisse Stabilität.

Bleiben Sie gesund und danke für Ihr Vertrauen,

Ihre Gabriele Kumm

 

 

 

 

 

Okt. 2020, Schwester Christine Muhr

Marburg, im Okt. 2020

Escola Aldeia Betânia

 

 

Liebe Freunde und Förderer,

Schwester Gabriele hat mir den Facebook-Eintrag eines Vaters geschickt, dessen Sohn die Escola Aldeia Betânia besucht. Der Junge hat nach einem durch Corona bedingt chaotischen Schuljahr dennoch die 5. Klasse abschließen können. Der ganze Unterricht fand per Internet statt. Da der Junge nicht mit Hilfe der Eltern den Stoff bewältigen konnte, hat das Schuldorf eine fähige Lehrerin für ihn freigestellt, die ihm in der schwierigen Phase des Lernens zur Seite stand.

Valdecir Padilha, Vater eines Schülers: Wer hat ein kleines Kind im Alter für die Krippe/Kita bis zur 5. Klasse der Grundschule und wohnt in den Stadtteilen Atuba, Tingui, Boa Vista oder Bacacheri [Stadtteile Curitibas in erreichbarer Nähe der Schule], dem möchte ich die Schule Aldeia Betânia empfehlen. Ich rede als ein Vater, dessen Kind in einer anderen Schule lediglich als eine Nummer gehandelt wurde. Dazu traf ihn ein Vorurteil als Kind mit Hyperaktivität und einer leichten Form von Autismus. In der Schule Aldeia Betânia erlebte mein Sohn vom einfachsten Hilfspersonal über die Lehrkräfte bis hin zur Leitung, dass er angenommen und geliebt ist. Zurzeit der Pandemie erlebten wir statt Forderungen sehr viel Verständnis und Hilfeleistung, die uns durch die schwierigen Phasen hindurchgeholfen haben. Die Schule Aldeia Betânia hat viel Platz, Grünflächen, Garten und Tiere. Die Häuser sind ebenerdig und die Räume sind zum Wohlfühlen. Das Schulgeld ist in keiner Weise zu hoch und eine lohnende Investition. Meine Empfehlung für die Schule ist das mindeste, was ich tun kann für diese Einrichtung, die so viel für uns getan hat.

Aufgrund dieses Statements haben viele Eltern in der Schule angerufen. In Facebook gab es über 1.000 Einträge auf diesen Beitrag hin. Der Vater bekam laufend Anrufe von Eltern, die mehr über das Schuldorf erfahren wollten. Inzwischen ist sein Beitrag mit der Homepage des Schuldorfes verlinkt.

Mit dieser kleinen „Erfolgsgeschichte“ danken wir sehr herzlich für Ihr Engagement in Brasilien!

Ihre Christine Muhr

 

 

 

 

 

Sept. 2020, Schwester Gabriele Kumm

Curitiba, im Sept. 2020

Liebe Freunde und Förderer,Zentrale in Curitiba

auf die schrecklichen Corona-Zahlen will ich nicht eingehen. Glücklicherweise gehen in Paraná und Curitiba die Fälle zurück, nachdem wir wochenlang hohe Steigerungsraten hatten.

In den letzten Wochen haben wir uns mit unserer Geschichte beschäftigt, 86 Jahre der Arbeit in Brasilien, davon die letzten 40 Jahre als juristische Körperschaft nach brasilianischem Recht. Gottesdienste oder ein Fest zu diesem Anlass gibt es in diesem Jahr nicht; wir sind schon sehr dankbar, wenn es im April 2021 stattfinden kann. Mit unseren Mitgliedern haben wir uns auf Video-Konferenzen geeinigt; es geht in kleinen Gruppen. Es ist ein gewisser Ersatz und es zeigt sich auch ein Gewinn. Auch in Marburg, genauer in Hebron, möchten wir im April 2021 einen Dankgottesdienst feiern. Planen kann man und dann hoffen … Per Video trafen sich auf diesem Weg Mitgliedern aus Deutschland und Paraguay; Entfernungen verlieren ihre Bedeutung. Allerdings ist das Internet nicht immer in der Lage, allen Ansprüchen zu genügen.

Aber zurück zu unserer Geschichte: Es gibt uns heute, weil die ersten Schwestern unter schwierigen Bedingungen durchgehalten haben. Insgesamt kamen in den Jahrzehnten 32 Diakonissen aus den Mutterhäusern des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes nach Brasilien. In Brasilien selbst traten 21 Diakonissen der Schwesternschaft bei. Heute zählt unsere Gemeinschaft  58 Mitglieder, Diakonissen, Ehepaare und Alleinlebende. Besonders ihnen wollen wir unsere Geschichte erzählen, da viele in den letzten zehn Jahren dazugekommen sind.

Zur Niederschrift unserer Geschichte standen uns die Berichte für die Freunde in Deutschland von 1951 bis 1988 zur Verfügung und als eine weitere wertvolle Quelle die Doktorarbeit von          Dr. Norbert Schmidt über die Missionsarbeit in Brasilien.

So wie es die Geschichte der Missionsarbeit gibt, so gibt es auch eine Geschichte der Missionsfreunde, denn ohne sie gäbe es keine Mission.

Mit herzlichen Grüßen und Dank,

Ihre Gabriele Kumm

August 2020, Schwester Gabriele Kumm

Curitiba, im August 2020

Liebe Freunde und Förderer,

es gibt die großen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse. Im Moment trifft das in besonderer Weise zu. Und doch erzählt sich das Leben in den kleinen und bedeutsamen persönlichen Erfahrungen. Eine Familie, die Mutter ist bei uns Lehrerin, erkrankt an Covid-19 und kommt berechtigt etwas in Panik, auch wenn Curitiba und Paraná besser dran sind als viele andere Gebiete in Brasilien.

Und die Berichte halten die Panik auf einem hohen Level. Christsein wird bei uns sehr oft mit Beten können übersetzt. Da gibt es per WhatsApp von der Lehrerin eine Sprachnachricht, sie hat weder Geschmack- noch Geruchssinn, aber ihr Mann und ihr Kind sind gesund. Sie dankt für die Gebetshilfe. Unsere Mitarbeitenden vom pastoralen Dienst haben in diesen Wochen der Pandemie alle Angestellten und Mitglieder angerufen und nach ihrem Ergehen gefragt. Beten für andere ist gefragt.

Alle Kinder in unseren Einrichtungen sind zu Hause. Klingt nicht gefährlich, könnte es aber durchaus sein. In dem Wohnraum der Familie passen gleichzeitig gar nicht alle in guter Weise rein. Die Arbeitslosigkeit geht an die Nerven und schnell entlädt sich dies an den Kindern.
In der Tagesstätte kam die Leitung zu der Einsicht: “Unsere Kinder haben zu Hause kein Material zum Malen oder Basteln”. Also wurden 300 Materialtaschen vorbereitet. Beim Abholen des Materials mit Mund- und Nasenschutz gab es viel Zeit zu Gespräch und Gebet. Immer mehr Familien verlieren Angehörige, die in São Paulo oder Rio leben.

Und nun sollen im Juli die Kindergärten und Schulen wieder funktionieren. Bei unserem System sind alle Schulen „doppelt“ belegt, vormittags einmal volles Haus und nachmittags ebenso. Unterricht und nötiger Sicherheitsabstand schließen einander aus.

Wir haben vor vielen Jahren zwei Kinder bei uns aufgenommen, Maicon und Noriele. Beide sind inzwischen verheiratet. Maicon hat eine Ausbildung im Bereich Informatik gemacht. Inzwischen ist er 25 Jahre alt. Er wollte immer eine eigene Familie haben. Nun hat er eine Frau und zwei gesunde Mädchen, Maria und Estella. Er kann mit seiner Ausbildung nicht viel verdienen. Er müsste studieren, aber wie?
Er ist in Kurzarbeit, 50% des Gehaltes bekommt er von der Firma und einen Teil von der Regierung. Durch einen Formfehler in irgendeiner Datenbank zahlt die Regierung nicht. Selbst wenn er es bekäme, sind es nicht einmal 350 Euro. Freunde bemühen sich, ihm zu einer besseren Arbeitsstelle zu verhelfen. Seine Schwester und ihr Mann versorgen die Kinder mit Windeln.

Selbst im Ausland ist Brasilien Thema. Von der aktuellen Situation geht eine lähmende Wirkung aus. Brasilien, das Land ohne Zukunft?
Danke für alle Unterstützung, die uns zuversichtlich sein lässt. Im Juni beginnt der Betrieb in unserem Hotel. Verantwortliche Mitarbeiter von dort haben uns in Staunen versetzt. Von sich aus wollten sie auf eine Gratifikation, die zu ihrem Gehalte gehört, verzichten angesichts der Lage, die nur Kosten und keine Einnahmen bringt.

In dankbarer Verbundenheit

Ihre Gabriele Kumm

 

 

 

 

 

 

Juli 2020, Schwester Gabriele Kumm

Curitiba, im Juli 2020

Liebe Freunde und Förderer,

heute Morgen, Ende Juni, habe ich mir die aktuellen Zahlen von Covid-19 geholt. In den letzten 24 Stunden sind es fast 40.000 neue Fälle, insgesamt 1.151.479 Erkrankte, darunter 52.771 Todesopfer.

Ich habe die Statistik über Verkehrstote von 2019 danebengelegt. In dieser Statistik werden nur die gezählt, die auf der Straße und nicht die, die später im Krankenhaus an den Folgen sterben. 2019 waren es 40.721 Tote. Das Virus toppt dies bereits; es wird viel gestorben in Brasilien, eigentlich immer. Unseren Präsidenten sieht man nicht mehr, seit er von der Staatsanwaltschaft dazu verpflichtet wurde, die Gesichtsmaske zu tragen. Auch sonst könnte man meinen, die meisten Politiker seien in Ferien. Die Bevölkerung ist im Allgemeinen längst nicht mehr bereit, wirklich die Anordnungen einzuhalten.
Die Angst vor der absoluten Armut ist viel größer als die vor dem Virus. Allein in den letzten zwei Monaten kamen 4,9 Millionen Arbeitslose dazu, was die Zahl auf insgesamt 12,8 Millionen erhöhte.

Wir in der Irmandade sind auch nicht die Ruhe selbst. Immer noch ist völlig offen, was mit dem kommenden Schuljahr wird. Für unsere fast 1.000 Kinder müssen wir in der Lage bleiben, einen guten Unterricht sicherzustellen. Ursprünglich sollte er Ende Juni beginnen. Dann war von August die Rede. Auch das ist hinfällig; jetzt spricht man von September …
Hinzu kommt, dass wir ein sehr trockenes Jahr haben. Das Wasser in Curitiba wird schon rationiert. Auch die Stromversorgung kommt zum großen Teil von Stauseen, deren Wassermengen allerdings völlig unter dem üblichen Volumen liegen.
Daher kennen wir nicht die Realitäten, die noch auf uns zukommen werden. So viel ist sicher: Auch ohne Virus weiß jeder in Brasilien, dass es so nicht weitergehen kann wie bisher.
Das Zauberwort hier heißt: “reinventar” und meint: sich neu erfinden! 

Mit viel Dank können wir sagen, dass wir bisher vom Virus verschont geblieben sind. Zwischendurch gibt es schon mal einen “Corona-Koller”, aber insgesamt geht es uns erträglich. Dankbar sind wir für alle Freunde, die es sich finanziell etwas kosten lassen, zu uns zu halten.

So haben die Freunde in Paraguay im großen Stil Borschtsch gekocht und verkauft, wobei sie die nicht unerhebliche Summe von 13 Mill. Guarani oder 1.800 Euro eingenommen haben. Das tut nicht nur unserem Portemonnaie gut, sondern vor allem unserer Seele. Vielen Dank!

Im Namen aller Mitglieder grüße ich aus Brasilien,

Gabriele Kumm 

Ihre Gabriele Kumm

 

 

 

 

 

 

Juni 2020, Schwester Gabriele Kumm

                                                                                                                                                                                  Curitiba, den 12. Juni 2020

 

Liebe Freunde und Förderer,

es gibt die großen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse. Im Moment trifft das in besonderer Weise zu. Und doch erzählt sich das Leben in den kleinen und bedeutsamen persönlichen Erfahrungen. Eine Familie, die Mutter ist bei uns Lehrerin, erkrankt an Covid-19 und kommt berechtigt etwas in Panik, auch wenn Curitiba und Paraná besser dran sind als viele andere Gebiete in Brasilien.

Und die Berichte halten die Panik auf einem hohen Level. Christsein wird bei uns sehr oft mit Beten können übersetzt. Da gibt es per WhatsApp von der Lehrerin eine Sprachnachricht, sie hat weder Geschmack- noch Geruchssinn, aber ihr Mann und ihr Kind sind gesund. Sie dankt für die Gebetshilfe. Unsere Mitarbeitenden vom pastoralen Dienst haben in diesen Wochen der Pandemie alle Angestellten und Mitglieder angerufen und nach ihrem Ergehen gefragt. Beten für andere ist gefragt.

Alle Kinder in unseren Einrichtungen sind zu Hause. Klingt nicht gefährlich, könnte es aber durchaus sein. In dem Wohnraum der Familie passen gleichzeitig gar nicht alle in guter Weise rein. Die Arbeitslosigkeit geht an die Nerven und schnell entlädt sich dies an den Kindern. 
In der Tagesstätte kam die Leitung zu der Einsicht: “Unsere Kinder haben zu Hause kein Material zum Malen oder Basteln”. Also wurden 300 Materialtaschen vorbereitet. Beim Abholen des Materials mit Mund- und Nasenschutz gab es viel Zeit zu Gespräch und Gebet. Immer mehr Familien verlieren Angehörige, die in São Paulo oder Rio leben.

Und nun sollen im Juli die Kindergärten und Schulen wieder funktionieren. Bei unserem System sind alle Schulen „doppelt“ belegt, vormittags einmal volles Haus und nachmittags ebenso. Unterricht und nötiger Sicherheitsabstand schließen einander aus.

Wir haben vor vielen Jahren zwei Kinder bei uns aufgenommen, Maicon und Noriele. Beide sind inzwischen verheiratet. Maicon hat eine Ausbildung im Bereich Informatik gemacht. Inzwischen ist er 25 Jahre alt. Er wollte immer eine eigene Familie haben. Nun hat er eine Frau und zwei gesunde Mädchen, Maria und Estella. Er kann mit seiner Ausbildung nicht viel verdienen. Er müsste studieren, aber wie?
Er ist in Kurzarbeit, 50% des Gehaltes bekommt er von der Firma und einen Teil von der Regierung. Durch einen Formfehler in irgendeiner Datenbank zahlt die Regierung nicht. Selbst wenn er es bekäme, sind es nicht einmal 350 Euro. Freunde bemühen sich, ihm zu einer besseren Arbeitsstelle zu verhelfen. Seine Schwester und ihr Mann versorgen die Kinder mit Windeln. 

Selbst im Ausland ist Brasilien Thema. Von der aktuellen Situation geht eine lähmende Wirkung aus. Brasilien, das Land ohne Zukunft?
Danke für alle Unterstützung, die uns zuversichtlich sein lässt. Im Juni beginnt der Betrieb in unserem Hotel. Verantwortliche Mitarbeiter von dort haben uns in Staunen versetzt. Von sich aus wollten sie auf eine Gratifikation, die zu ihrem Gehalte gehört, verzichten angesichts der Lage, die nur Kosten und keine Einnahmen bringt.

In dankbarer Verbundenheit

Ihre Gabriele Kumm

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Ein Gruß von Denise Caron

Ein Gruß von Denise Caron

Die Präsidentin der Irmandade Evangèlica Betânia in Curitiba in einem kurzen Grußwort an die deutschen Freunde und Spender

Drive through

Drive through

“Drive through” am 26. September 2020 in der Schule Escola Betânia in Curitiba.

Nahrungsmittel verteilt

Nahrungsmittel verteilt

Am 9. Mai d.J. konnten zum ersten Mal Lebensmittelpakete an bedürftige Familien in der Vila Zumbi abgegeben werden. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende der Presbyterianischen Kirche.

Jubiläumstag 24. Mai 2020

Jubiläumstag 24. Mai 2020

Die für den 24. Mai d.J. vorgesehene Feier anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Irmandade Betânia muss leider abgesagt werden.

Kinder besuchen Hotel

Kinder besuchen Hotel

Die Kinder der Schule Estância Betânia haben “ihr” Hotel besucht, auf dessen Grundstück die Schule steht und das ihnen täglich das Essen liefert.

Jubiläum 24. Mai 2020

Jubiläum 24. Mai 2020

Hier finden Sie die Einladung zum Jubiläumstag am 24. Mai 2020 in Marburg. Wir freuen uns auf gute Begegnungen.

Buchpräsentation

Buchpräsentation

Schw. Anne Steiningers Buch “Salve o Planeta” wurde im September der Öffentlichkeit vorgestellt.

Escola Estanciâ Betânia

Escola Estanciâ Betânia

Seit dem 9. Sept. 2019 besuchen die ersten 22 Kinder den Kindergarten der Escola Estância Betânia. Hier ein kleiner Fotobericht.

Kontakt

Freundeskreis Irmandade Betânia
Diakonisse Christine Muhr
Hebronberg 1 | 35041 Marburg

06421/8050
brasil@hebron.dgd.org

Spenden

Sonderkonto Brasil im DGD e.V.
IBAN: DE22 5335 0000 0030 0003 15
SWIFT-BIC: HELADEF1MAR